Historie und Wissenswertes

"Alte Schnufer" - so nannte sich am Anfang eine kleine radsportbegeisterte Gruppe junger Männer aus Überlingen.
 
Am 29. April 1988 gründeten sie den Verein "Radsportfreunde Überlingen e. V."
Die erste gewählte Vorstandschaft waren Willi Joos (1. Vorstand), Wolfgang Biller (2. Vorstand), Rudi Schuster (Kassierer) und Karl-Heinz Wurster (Schriftführer).
  
Immer mehr Radler schlossen sich dem Verein an, der inzwischen auf 116 Mitglieder angewachsen ist. Nach anfänglichen RTF-Fahrten in der näheren Umgebung wagte man sich mit der Zeit auch an größere Veranstaltungen heran.
Im Juni 1990 starteten 9 Männer zur längsten Eintagestour - von Trondheim nach Oslo. Für die 560 km benötigte die Gruppe 24:57 Stunden.
Im Jahr 1991 startete man erstmals von Zürich nach Straßburg.
 
Auch beim Schwarzwaldmarathon, dem Alb-Extrem in Ottenbach, dem Dreiländergiro in Nauders, dem Ötztaler Radmarathon und bei vielen anderen Langdistanzen ließen - und lassen sich die Radler aus Überlingen mit ihrem selbstentworfenen Trikot, der "Überlinger Tüte", sehen.Unser Trikot
In der Folgezeit gab es Gruppen-Fernfahrten von Überlingen nach Rom, Überlingen - Palermo, Überlingen-Budapest und über die Tour de France-Berge in Frankreich.
Aber nicht nur im RTF-Bereich sondern auch im Rennsport fasste der Verein schnell Fuß.
 
Bereits ein Jahr nach der Gründung konnte 1989 zusammen mit dem Wirtschaftsverbund Überlingen (WVÜ) das erste Radkriterium in der Altstadt von Überlingen durchgeführt werden. Sieben Rennen in Folge bis 1995 machten Überlingen in Rad-Rennsportkreisen zu einem beliebten Treffpunkt. Der schnelle Kurs vor der einmaligen Kulisse der Altstadt brachte viele Zuschauer ins Schwärmen. Bei den Radsportfreunden hofft man immer noch, dass in Überlingen irgendwann wieder einmal die "Rennhölle" los sein wird.

Jedes Jahr vor Ostern veranstalten wir einen Radbazar, bei dem gebrauchte Fahrräder und Zubehör verkauft werden. Ebenfalls jährlich im Frühjahr findet eine Trainingswoche statt. So manche schöne Reise nach Italien, Spanien oder  nach Kroatien, sind bei vielen Teilnehmern in bester Erinnerung.

Nicht aus dem Jahreszyklus wegzudenken ist auch die Abschlussfahrt. Viele schöne Touren in den Schwarzwald, den Breisgau, die Schwäbische Alb, das Allgäu, Vorarlberg, die Schweiz und Italien wurden dabei unter die Räder genommen.